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Stuttgart Netze weist Hausbesitzer auf korrekte Erdung

In der letzten Sitzung des Bezirksinstallateurausschusses wiesen die Vertreter der Stuttgart Netze auf immer wieder unkorrekte Erdungen über das Wasserrohrnetz hin.

 "Immer wieder fällt Mitarbeitern der Stuttgart Netze bei routinemäßigen Überprüfungen der Hausanschlussräume auf, dass die Erdung über das Wasserrohrnetz erfolgt. Das war früher üblich und unproblematisch. Seitdem die Betreiber der Gas- und Wasernetze aber vermehrt metallene Hausanschlussrohre durch Kunststoffrohre ersetzen, sind die elektrischen Schutzmaßnahmen in Gebäuden oft nicht mehr ausreichend. Dann ist eine Erdung über das Wasserrohrnetz höchst gefährlich.", erklärt Christoph Wilhelm, Teamleiter Projektierung Mitte / Nord bei der Stuttgart Netze.

Ist die Erdung im Haus nicht korrekt ausgeführt, kann nämlich der so genannte Potentialausgleich nicht stattfinden. Dieser ist aus rein physikalischen Gründen nötig und dient dem Schutz gegen den elektrischen Schlag. Der Strom sucht sich in solch einem Fall seinen Weg und landet auf den nächstgelegenen metallenen Leitungen - das sind zumeist die Wasserleitungen, die das Wasser vom Keller aus im ganzen Haus verteilen. "Es gibt Fälle, in denen Personen allein durchs Anfassen eines Wasserhahns einen elektrischen Schlag bekommen haben.", sagt Wilhelm.

Um das zu vermeiden und die sichere Ableitung des Stroms ins Erdreich zu gewährleisten, empfiehlt die Stuttgart Netze Gebäudeeigentümern dringend, die Sicherheit der elektrischen Anlagen in Häusern von einer eingetragenen Elektrofirma überprüfen zu lassen. Eine Übersicht über im Netzgebiet der Stuttgart Netze eingetragene Elektroinstallateure ist auf der Internetseite www.stuttgart-netze.de/installateursliste zu finden.

 

 

Quelle: Innung für Elektro- und Informationstechnik Stuttgart